Egal wie schief, wie bimodal, wie seltsam die Grundgesamtheit ist – der Mittelwert vieler Stichproben wird immer normalverteilt. Probier es selbst aus.
x̄ (x-quer) ist der arithmetische Mittelwert einer Stichprobe. Wenn wir n Werte ziehen und mitteln, erhalten wir einen einzigen Wert. Ziehen wir das viele Male, entsteht eine Verteilung dieser Mittelwerte.
Je größer n (Stichprobengröße), desto enger und glockenkurviger wird die x̄-Verteilung. Das zeigt der Term σ/√n: Größeres n → kleinere Streuung. Schon ab n≈30 ist die Annäherung an die Normalverteilung sehr gut.
Der ZGS ist eines der fundamentalsten Theoreme der Statistik. Er erklärt, warum die Normalverteilung in der Natur so häufig auftritt – viele Phänomene sind Summen vieler kleiner, unabhängiger Einflüsse.